Bankkaufleute (m/w/d)

  • Ansprechpartner: Dirk Humborg
  • E-Mail: hum@bkvgs.de
  • Dauer: 2-2,5 Jahre
  • Voraussetzung: Sekundarstufe I
  • Praxis: Banken
  • Prüfung: Gestreckte Abschlussprüfung
  • Abschluss: Berufsabschluss

Die Tätigkeit im Überblick

Bankkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen von Kreditinstituten tätig. Vor allem bearbeiten sie Aufträge und beraten Kunden über Finanzprodukte. 

Bankkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen der Kreditinstitute tätig. Aufgaben der Bankkaufleute sind Akquisition, Beratung und Betreuung von Kunden sowie Verkauf von Bankleistungen, insbesondere von standardisierten Dienstleistungen und Produkten. Typische Arbeitsgebiete sind Kontoführung, Zahlungsverkehr, Geld- und Vermögensanlage sowie das Kreditgeschäft. Weitere Arbeitsgebiete sind z. B. Controlling, Organisation und Datenverarbeitung, Personalwesen, Revision sowie Marketing, die in der Regel eine Spezialisierung erfordern.

Mindestens einen Abschluss nach Klasse 10 der Sekundarstufe I.

Sie besuchen im 1. und 2. Ausbildungsjahr jeweils zweimal pro Jahr für 6 bis 7 Wochen, im 3. Ausbildungsjahr einmal für 6 bis 7 Wochen die Berufsschule. Mit dem Besuch des Blockunterrichts haben Sie dann die Berufsschulpflicht für das entsprechende Ausbildungsjahr erfüllt. Sollte die Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzt sein, werden von den Auszubildenden nur vier Blöcke besucht.

Der Lehrplan ist nach Lernfeldern gegliedert. Sie beschäftigen sich im Unterricht mit bankspezifischen Themengebieten, wie Kontoführung, Kreditgeschäft oder Vermögensanalgen. Weiterhin setzen Sie sich auch mit gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen auseinander.

Der schulische Bereich der Ausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau endet mit dem Abschluss der Berufsschule und der Ausgabe des Berufsschulabschlusszeugnis.

Die IHK verlangt zwei schriftliche Prüfungen von den Auszubildenden (Gestreckte Abschlussprüfung):

   Teil 1 der Abschlussprüfung

Nach 18 Monaten findet der 1. Teil der Abschlussprüfung statt. Er basiert auf den Ausbildungsinhalten der ersten 15 Monate. Dieser Teil fließt mit einer Gewichtung von 20% in die Abschlussnote ein.

Inhalte: Kontoführung und nicht-dokumentärer Zahlungsverkehr, Anlage auf Konten sowie Konsumentenkredite und Möglichkeiten projektorientierter Arbeit.

    Teil 2 der Abschlussprüfung 

Am Ende der Ausbildungszeit findet der 2. Teil der Abschlussprüfung statt. Dieser Teil fließt mit einer Gewichtung von
50% in die Abschlussnote ein.

Inhalte: Vermögen aufbauen und Risiken absichern, Finanzierungsvorhaben begleiten sowie Wirtschaft- und Sozialkunde.

Außerdem findet eine Mündliche Prüfung statt. Dieser Teil fließt mit einer Gewichtung von 30% in die Abschlussnote ein.

Nach dem Bestehen der Abschlussprüfung stehen den Bankkaufleuten viele Möglichkeiten für das berufliche Weiterkommen offen. Beispiele für weitere anerkannte Ausbildungsstufen sind „Geprüfte/r Bankfachwirt/in (IHK)“ oder „Sparkassenfachwirt/in“.

Innerbetrieblich streben Bankkaufleute häufig Positionen von Gruppenleitung, Abteilungsleitung und Filialleitung an. Dazu sind jedoch gezielte Fortbildungen und eine mehrjährige Berufserfahrung notwendig.
Im Anschluss an die Berufsausbildung ist auch ein Studium möglich, um danach die berufliche Laufbahn auf einer höheren Ebene fortzusetzen.

Nützliche Links:

Immobilienkaufleute auf berufsbildung.nrw.de

https://www.e-b-z.de/

https://www.wegweiser-duales-studium.de/suche/immobilienwirtschaft-nordrhein-westfalen/

Immobilienkaufleute Lehrplan für das Berufskolleg in NRW 2010

Immobilienkaufleute Rahmenlehrplan Kultusministerkonferenz 2006

Immobilienkaufleute Verordnung über die Berufsausbildung IHK