Studienintegrierende Ausbildung (m/w/d)

Die Tätigkeit im Überblick

Kaufleute befassen sich in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Das Hauptziel der studienintegrierenden Ausbildung (SiA) ist es, eine Berufsausbildung und ein Bachelorstudium parallel und eng verzahnt miteinander zu kombinieren, um in kürzerer Zeit zwei qualifizierende Abschlüsse zu erreichen. Auszubildende erwerben sowohl einen anerkannten Berufsabschluss als auch einen akademischen Grad (z. B. den Bachelor).

SiA-NRW am Standort Mönchengladbach ist ein Angebot für leistungsstarke Ausbildungsinteressierte, die eine Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf anstreben und noch unentschlossen sind, ob sie gleichzeitig oder im Anschluss ein Studium absolvieren möchten.

Voraussetzungen zur Teilnahme an einer SiA sind die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife und der Abschluss eines Ausbildungsvertrages in einem kaufmännischen Beruf bei einem am SiA-NRW- Konzept teilnehmenden Ausbildungsunternehmen.

Weiterhin sollte Interesse an Geschäftsprozessen, an Strukturen und an Funktionsbereichen eines Wirtschaftsunternehmens bestehen. 

Sie erlernen im Berufsschulunterricht folgende Aspekte:

  • Geschäftsprozesse
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse
  • Steuerung und Controlling

Der Berufsschulunterricht findet im 1. und 2. Ausbildungsjahr an zwei Tagen in der Woche statt – im 3. Ausbildungsjahr nur noch an einem Tag. 

An einem der beiden Tage findet jeweils im Wechsel pro Halbjahr ein Bachelormodul statt, das flexibel und freiwillig gewählt werden kann. 

In diesen Modulen schreiben Sie Leistungsnachweise, die an der Hochschule Niederrhein anerkannt werden. 

Dabei handelt es sich um die folgenden Module: 

  • Personal und Organisation
  • Wirtschaftsmathematik
  • Wirtschaftsstatistik
  • Buchhaltung und Jahresabschluss

Begleitet wird der gesamte Ausbildungs- und Studienverlauf durch ein Coaching zur Stärkung des Selbstmanagements.

Die IHK verlangt zwei Prüfungen von den Auszubildenden.

  1. Die Zwischenprüfung (Gestreckte Abschlussprüfung Teil 1) zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres. Sie bezieht sich auf die bis dahin im Ausbildungsbetrieb erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und dem im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff. Die zu prüfenden Hauptfunktionen sind entsprechend angepasst an den jeweiligen kaufmännischen Ausbildungsberuf.
  1. Die Abschlussprüfung (Gestreckte Abschlussprüfung Teil 2) findet im 3. Ausbildungsjahr (oder nach 2 ½ Jahren) statt. Sie besteht aus vier Prüfungsbereichen:
  • Geschäftsprozesse
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Einsatzgebiet

Das SiA-Bildungsprogramm qualifiziert Sie ideal für anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen. Die Unternehmen erhalten hochqualifizierte Fachkräfte, die sowohl praxisnah geschult als auch wissenschaftlich ausgebildet sind.